Freie Termine Skihütte im Vermietungszeitraum im Jahr 2026:
Hier werden frei gewordene Termine veröffentlicht:
- 14. bis 16. August 2026
Keine Vermietungen unter der Woche !!!
Infos bei huette@ski-club-lauf.de
Schnuppertriathlon // 30. Juni 2026
Wie fühlt sich ein Triathlon eigentlich an? Wie ist das mit dem Radfahren nach dem Schwimmen? Und erst recht mit dem Laufen nach dem Radfahren? Und wie ist das mit der vierten Disziplin - dem Umziehen? Die drei Sportarten Schwimmen, Radfahren, Laufen allein, betreiben ja viele, aber in Kombination bleiben da dann doch nur wenige. Und sich hier dann selbst mal einen Eindruck zu machen, trafen sich einige Mitglieder des Ski-Club Lauf und Gäste zu einem „Schnuppertriathlon“. Mal ausprobieren war die Devise. Martin und Petra Berger, Timo Seifermann und Lucas Braun, alle gestandene Triathleten und Triathletinnen, boten den interessierten Teilnehmern und Teilnehmerinnen diesen „Schnuppertriathlon“ ohne Wettkampfcharakter an. Die Kombination mit Schwimmen, Radfahren und Laufen hat ihren Ursprung in den 70er Jahren in Kalifornien. Richtig populär wurde Triathlon durch den Wettkampf auf Hawaii Anfang der 80er Jahre. Heute gibt es unglaublich viele Veranstaltungen mit verschiedenen Streckenlängen und Anforderungen. Im Ski-Club Lauf wird die Sportart seit 1984 betrieben. Begonnen hat es damals mit Klaus Droll, Klaus Klotz, Franz Kurz und Martin Berger. Die Einsteiger und Helfer für den heutigen Schnuppertriathlon trafen sich beim Parkplatz des Freibades in Bühl. Nach kurzer Besprechung und Einrichten einer provisorischen Wechselzone starteten die Gruppen. Timo Seifermann und Lucas Braun, sowie Nadine Pollak kümmerten sich um das Schwimmen. Es wurden Distanzen von 300 und 400 Meter im Freibad geschwommen. Das Umziehen wurde noch in den Umkleidekabinen im Freibad durchgeführt und dann ging es raus zu den abgestellten Fahrrädern. Schuhe an, Helm auf und los ging die Fahrt auf Nebenstraßen Richtung Ottersweier. Die Männergruppe wurde von Timo und Lucas begleitet; Petra Berger betreute die Frauen. Ein Rundkurs wurde dreimal durchfahren und nach etwa 15 Kilometern kamen die Teilnehmenden dann wieder in der Wechselzone an. Die Laufstrecke führte an den Tennisplätzen in Bühl vorbei und die Gruppen liefen zwei Runden – etwa vier Kilometer. Am Schluss gab es teilweise noch individuelle Schlusssprints ins Ziel. Ohne Blessuren, Platten und mit dem Gefühl etwas geschafft zu haben, war damit für die kleine Gruppe der Einstieg in den Triathlonsport gelungen. Mit dabei waren: Fabienne Pollak, Lena Maendlen, Anja Maendlen, Diana Wölfle, Michael Maendlen und Frank Hirsch. Für ihren Mut, ihre Motivation und ihre Leistungen erhielten sie zum Schluss eine Teilnahmeurkunde des Ski-Club Lauf aus der Hand von Martin Berger. Bei weiterem Interesse kann diese Veranstaltung wiederholt werden.
Triathlon Roth // 5. Juli 2026
Als ein einzigartiges Erlebnis beschrieben Clemens und Mona Weber (Ski-Club Lauf) den Triathlon in Roth (im bayrischen Frankenland), auch genannt Challenge Roth. Nicht ohne Grund ist dieser Wettkampf unter den Triathleten und Triathletinnen sehr beliebt. Eine hervorragende Organisation erwartet die Teilnehmer, Zuschauer und Betreuer. Nicht nur der Wettkampf selbst, auch das Rahmenprogramm über die fünf Tage hinweg ist einzigartig. Und alles ist ausgerichtet auf das Spektakel am Sonntag, wenn 3500 Einzelstarter und 700 Staffeln in mehreren Startgruppen ab dem frühen Morgen an den Start gehen. Diese Zahlen lassen erahnen, dass es sich weltweit um das größte Triathlon-Event handelt. Dies wird auch unterstrichen, wenn man sieht wie viele Starter sich anmelden wollten – nämlich 35.000!!! Und die Zahl aller Helfer wird mit 7.500 angegeben. Dafür ist aber auch das Startgeld nicht von Pappe: ein hoher dreistelliger Betrag!!! Nun die sportliche Seite. Es handelt sich um die Langdistanz im Triathlon, nämlich 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer laufen. Die Einzelstarter bewältigen diese Distanz in gewohnter Manier nacheinander mit dem Umziehen dazwischen. Mona und Clemens hatten als GEMISCHTE STAFFEL (Vater und Tochter) gemeldet. Für Mona bedeutete das, dass sie mit dem Schwimmen begann. Da das Wasser im Rhein-Main-Donau-Kanal recht warm war (25° Celsius), musste auf den Neoprenanzug verzichtet werden. Beginnend mit einem Wasserstart führte die Strecke auf deiner Seite des Kanals zu einem Wendepunkt auf der anderen Seite des Kanals zurück. Durch die geschlossenen Stauwerke gibt es zwar kaum eine Strömung, aber der Wind, der am Morgen blies, führte dazu, dass die Schwimmer und Schwimmerinnen in eine Richtung Gegenströmung verspürten. Mona bewältigte die erste Etappe problemlos, konnte aber aufgrund des fehlenden Neoprens ihre angestrebte Zeit nicht ganz erreichen, aber mit 1:31 Stunden lag sie voll im Limit. Und als Zweierstaffel hatte sie später ja noch einen weiteren Part zu absolvieren, nämlich den Marathon. Raus aus dem Wasser, laufen bis zu Wechselzone, wo ihr Vater schon abfahrbereit mit dem Rad wartete. Übergabe des „Staffelholzes“, in Form des Zeitnahmetransponders und los ging es für Clemens auf die 180 Kilometer durch das hügelige Frankenland im Landkreis Roth. Eine Richtzeit für ihn war etwa sechs Stunden. Es galt zwei Runden à circa 85 km zu fahren und dann noch Reststrecke zur Wechselzone nach Roth. Es herrschte aufgrund der vielen Teilnehmer ordentlich Betrieb auf der Straße und jeder Triathlet musste aufpassen, um nicht in den Windschatten eines Vorausfahrenden zu gelangen. Dies ist verboten und wurde von den vielen eingesetzten Schiedsrichter auf den Motorrädern überwacht und unter Umständen auch sanktioniert (Zeitstrafen, Disqualifikation). Richtiges Gänsehautfeeling gab’s in der Ortschaft Hilpoltstein. Dort fahren die Athleten etwa 800 Meter den berüchtigten „Solarer Berg“ hinauf, begleitet von einem ohrenbetäubenden Lärm. Denn hier standen die Zuschauer in einem mehrreihigen Spalier und feuerten alle Wettkämpfer und Wettkämpferinnen von der ersten Runde bis zum Schluss an. Solche Szenen kennt man vergleichsweise nur von der Tour de France, wenn es zur Alp d’Huez hinaufgeht. Nicht nur die 180 Kilometer mit den über 1500 Höhenmetern, sondern auch der teils böige Wind, kamen erschwerend hinzu. Dann führt auch noch ein Regenschauer auf den letzten Kilometern dazu, dass vor allem die kurvigen Bergabpassagen konzentriertes Fahren erforderten. Clemens spielte seine langjährige Erfahrung aus, beendete seinen Part nach 5:42 Stunden und schickte in der Wechselzone seine Tochter Mona auf den abschließenden Marathonlauf. Die Marathonstrecke führt etwa zur Hälfte am Damm des Rhein-Main-Donau-Kanals entlang, über einen Abstecher nach Eckersmühlen, durchs Industriegebiet Lände weiter zum großen Stimmungsnest Büchenbach, wo an einem Teich gewendet und der Rückweg angetreten wird. Mona hatte etwa 4:15 Stunden anvisiert und teilte sich das Rennen gut ein. Sie wurde nochmals von allen ihren Betreuern angefeuert und motiviert und konnte nach 4:10 Stunden strahlend auf die Zielgerade einbiegen. Hier wartete Clemens auf sie und gemeinsam liefen sie unter dem tosenden Beifall der vielen Zuschauer unter dem imposanten Zielbogen im Stadion in Roth ein. Mit einer gesamten Wettkampfzeit von 11:29 Stunden beendeten sie dieses Erlebnis mit strahlenden, glücklichen und zufriedenen Gesichtern.
Alpin8 Everesting: Eine Grenzerfahrung am Berg // 4. Juli 2026
Das Alpin8-Everesting ist kein gewöhnlicher Lauf – es ist eine zutiefst persönliche Herausforderung und ein unvergessliches Abenteuer. Für jeden der 300Teilnehmenden hieß es hier: Grenzen verschieben und das Unmögliche greifbarmachen. Das monumentale Ziel: Den Berg stolze 17 mal zu bezwingen. Pro Runde galt es, eine Strecke von 3,5 bis 3,8 km und knackige 540 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen – bergab ging es jeweils gelenkschonend mit der Gondel. Für dieses Vorhaben war ein großzügiges, aber absolut notwendiges Zeitlimit von 34 Stundengesetzt. Tag- und Nachtstrecke: Zwei Gesichter eines Berges. Der Startschuss fiel morgens um5:00 Uhr an der Palüdbahn in Brand. Um den Läuferinnen und Läufern sowohl landschaftliche Abwechslung als auch maximale Sicherheit zu bieten, war die Route in zwei Abschnitte unterteilt: Die Tagstrecke: Ein landschaftliches Highlight. Sie führte entlang des Palüdbachs, vorbei an malerischen Kaskaden und Wasserfällen, teils schattig durch den Wald. Das fiese Finale bildete die sogenannte „Rampe“ – ein extrem steiles Wiesenstück, von dem aus es über die Zufahrtsstraße direkt ins Ziel ging. Die Nachtstrecke: Um das Verletzungsrisiko bei Dunkelheit zu minimieren, wechselten ab 21:30 Uhr alle Teilnehmenden auf die Nachtstrecke. Diese verlief über eine geschotterte Zufahrtsstraße, hielt aber ebenfalls ein ordentlich steiles Teilstück bereit, das den Waden alles abverlangte. Die Nachtstrecke konnte auch tagsüber begangen werden. Motivation, Verpflegung und Gondel-Talk: Niemand musste diesen Kraftakt alleine durchstehen. Die Organisation und die Stimmung vor Ort trugen die Läufer sprichwörtlich den Berg hinauf:
Erstklassige Verpflegung: Hungerast ausgeschlossen! Nach jeweils ca. 250Höhenmetern wartete eine mobile Station auf die Athleten, eine weitere stationäre Verpflegung gab es direkt an der Palüdbahnhütte. Gänsehaut im Zielbereich: Nach jeder absolvierten Runde wurden die Läuferinnen und Läufer mit lautstarkem Jubel empfangen – der perfekte emotionale Treibstoff für die nächste Runde. Die Gondel als Begegnungsort: Die Fahrt hinab ins Tal war der perfekte Ort zum Durchatmen. Hier entstand ein ganz besonderer Teamgeist: Egal ob aus dem hohen Norden Deutschlands, der Schweiz oder Österreich – in den Kabinen wurden Erfahrungen ausgetauscht, gelacht und sich gegenseitig für den nächsten Aufstieg motiviert. Erwähnt werden sollte noch, dass Monika jedes Mal für die Gondelfahrt bergab (Trinkflaschen auffüllen und Essen) circa zwölf Minuten benötigte. Dies ergibt wiederum eine reine Laufzeit (bergauf!!!) von 17:30 Stunden.
Treffsicher trotz Sommerhitze - Sommerbiathlon in Bad Peterstal // 12. Juli 2026
Bei hochsommerlichen Temperaturen fand am 12. Juli der traditionelle Sommerbiathlon in Bad Peterstal statt. Mit dabei waren auch zwei Teilnehmerinnen des aktuellen Inliner-Kurses, die sich beim Schießen mit dem Lasergewehr bestens vorbereitet zeigten – schließlich wurde diese Disziplin bereits fleißig im Kurs trainiert.
Die Starterinnen und Starter erzielten dabei beachtliche Ergebnisse: In der Altersklasse U10/11 belegte Judith Köder den 9. Platz. Selina Sackmann sicherte sich in der U12/13 souverän den 1. Platz. Bei den Jungen der U14/15 erreichte Jonathan Sackmann einen starken 2. Platz. Lena Maendlen wurde in ihrer Klasse Vierte, während Maximilian Maendlen in der U16/18 den 3. Platz belegte.
Ein gelungener Wettkampftag mit tollen Leistungen, der Lust auf die nächsten Wettbewerbe macht.
Volksläufe und Triathlon im Juni 2026
Mit Beginn des Sommers startete auch die Volkslauf- und Triathlonsaison voll durch. Petra Berger und Elena Braun gingen am 13. Juni beim Kehler Rheinuferlauf an den Start. Es war einer der ersten richtig heißen Tage des Monats und trotzdem konnten beide gute Ergebnisse über die zehn Kilometer erzielen. Petra Berger wurde Zweite der in der Altersklasse W60. Elena Braun lief auf den ersten Platz der Altersklasse W30und den zweiten Gesamtrang. In der folgenden Woche fanden die Polizeilandesmeisterschaften im Waldlauf statt. Elena Braun nutzte das Mittelstreckenrennen als schnellen Trainingsreiz für die anstehenden kürzeren Triathlons und sicherte sich den dritten Platz über die über 3700 Meter. Wenige Tage später ging es für sie gleich mit dem Mixed-Liga-Rennen in Blankenloch weiter, wo sie beim Sprint-Triathlon mit Zweitstartrecht für das AhtletesLab Team Ortenau startete. Das Team lieferte geschlossen eine starke Leistung ab und konnte sich nach Erreichen des zweiten Platzes in der Tageswertung um einen Platz in der Gesamttabelle nach oben schieben. Das AthletesLab Team Ortenau liegt jetzt vor dem abschließenden Rennen am Schluchsee in aussichtsreicher Position auf das Podium. Den Abschluss des Monats bildete die Polizeilandesmeisterschaft im Triathlon, welche in Erbach ausgetragen wurde. 100 Polizistinnen und Polizisten legten die Sprintdistanz(850 Meter Schwimmen – 23 Kilometer Radfahren – 5 Kilometer Lauf) zurück. Damit war auch die Polizeimeisterschaft erstmalig komplett ausgebucht. Elena Braun belegte hier den fünften Rang im Damenfeld. Für einen „Paukenschlag“ sorgte Timo Seifermann bei seiner erfolgreichen Teilnahme beim Walchsee-Triathlon (Challenge Kaiserwinkel) in Tirol/Österreich. Nachdem sein erster Start über eine Mitteldistanz beim Kraichgau Triathlon in dieser Saison nichtganz so gut lief, hoffte er natürlich auf ein besseres Durchkommen. Und das schonvorweg: das ist ihm gelungen und er konnte sich für die Weltmeisterschaft in Samorin
Martin Berger Volksläufe und Triathlon 30. Juni 2026(Slowakei) qualifizieren. Heiß war’s am Wettkampftag. Das Wasser im Walchsee hatte eine Temperatur von 25,9 Grad Celsius und das bedeutete Neoprenverbot für alle, wegen drohender Überhitzung während des Schwimmens. Der idyllisch gelegene Bergsee am Zahmen Kaiser war somit die angenehmste sportliche Einheit beim diesem Dreikampf. Für die 1900 Meter lange Schwimmstrecke benötigte er 31:27Minuten und kam somit als Fünfter seiner Altersklasse in die Wechselzone. Auf der Radstrecke mit zwei Runden à 40 Kilometer und 1100 Höhenmeter spürte er, dass seine Beine gut waren und er konnte als Dritter vom Rad steigen (2:10:57 Stunden).Die Halbmarathondistanz erreichte man durch viermaliges Absolvieren eines 5250Meter langen Kurses. Er konnte mit seiner überragenden Laufform die gute Platzierung halten (1:26 Stunden) und lief mit einer Gesamtzeit von 4:14:53 als Dritter seiner Altersklasse im Ziel ein. Es waren auch Profis am Start und in der Wertung aller knapp1100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen lag er auf dem bemerkenswerten 50. Platz. Fazit und O-Ton von Timo nach dem Rennen: Hier war die genialste Stimmung, die ich je erlebt habe. Das grandiose Alpenpanorama, die herzlichen Menschen an der Strecke – das alles führte dazu, dass ich über die ganzen 4:15 Stunden ein Dauerlachen im Gesicht hatte. Aufgrund der großen Hitze musste eine große Anzahl von Triathleten und Triathletinnen auf der Strecke aufgeben, beziehungsweise sie haben die Zeitlimits nicht erreicht.
Genauere Informationen zu den einzelnen Abteilungen und weitere Berichte und Ergebnise gibt es hier:
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